2. Ökumenischer Seniorenfasching

Zum 2. Mal fand in Weisendorf ein ökumenischer Seniorenfasching statt. Im vergangenen Jahr kamen die ev. Gemeindeglieder in den Pfarrsaal von St. Josef, dieses Jahr waren die kath. Gemeindeglieder Gast im Pfarrsaal der ev. Kirche. Viele sahen ihn zum 1. Mal von innen und waren sehr angetan. Gastgeber war wieder Bürgermeister Alexander Tritthart, seine Frau hatte mit Hilfe von vielen anderen „Bäckerinnen“ den Kuchentisch sehr reichlich gedeckt, für musikalische Unterhaltung sorgte in bewährter Weise Eckehard Koch.
Nach der Begrüßung durch die beiden Leiter der Seniorenkreise, Renate Rudolph und Ortwin Fischer sowie durch den Gastgeber Alexander Tritthart genossen die ca. 60 hauptsächlich weiblichen Besucher die exzellenten Kuchen und Krapfen mit „gutem“ und bleifreien Kaffee, bevor dann die Blummazupfer mit der begeisternden Sternchen-Garde einzogen. Otto Mack, dem man die knapp 90 weiß Gott nicht ansieht, erheiterte mit einem Bewegungsspiel, Katja Koch testete die Kenntnis von Volksliedern und zwischendurch gab es Schunkelmusik und Stimmungslieder. Höhepunkt – bevor der 3. Bürgermeister Hans Kreiner mit lustigen Geschichten den Ausklang machte – war natürlich die mit Spannung erwartete Rede von Alexander Tritthart, garantiert selber geschrieben und gedichtet ohne ein einziges Plagiat. Wie immer berichtete er vom vergangenen Jahr, nachdem er die gelungene neue Tradition des Ökumenischen Seniorenfaschings gelobt hatte.
Fehlen durfte dabei nicht der unsägliche Hickhack um den ASV-Trainingsplatz, der sogar Eingang in die Frankenschau fand. Auch die Kreuzung beim Schwanen war ein Thema sowie das „Drive in“ auf dem Parkplatz bei der alten Post und – ganz aktuell – das Pendant auf dem Wormser-Grundstück schräg gegenüber. Getreu seinem Slogan „Ich arbeite gern und mit frischem Mut, denn Weisendorf ist immer für eine Überraschung gut“ berichtete er auch von einem Radfahrer, dem der ansonsten viel gelobte Radweg nach Großenseebach zu gefährlich sei, weshalb er lieber die Straße benutze. Und das Alter ginge auch nicht an seiner Bundweite vorbei, aber alle Bemühungen, das sportlich auszugleichen, wären am Terminkalender gescheitert.
Es war ein gelungener Nachmittag, den der Hausherr Pfr. Lechner-Schmidt abschloss, bevor Eckehard Koch „So ein Tag, so wunderschön wie heute“ anstimmte. Und als man den Saal verließ, hörte man von vielen „Schee woars heit wida, gell!“
Ortwin Fischer



