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Amtseinführung von Pfarrer Lars Rebhan

Einführung_5
Datum:
Veröffentlicht: 2.10.07
Von:
V.Schaub

„Ja, ich verspreche vor den Gläubigen dieser Pfarrei, dass ich der Gemeinde von St. Josef in Gemeinschaft mit unserem Erzbischof vorstehen will. Mit Gottes Hilfe bin ich dazu bereit“, so Pfarrer Lars Rebhan gegenüber Dekan Josef Dobeneck beim Einführungsgottesdienst in der Pfarrkirche St. Josef. Diese Worte nahmen sehr gerne die zahlreichen Besucher, darunter auch eine ganze Reihe von der Pfarrgemeinderats-Vorsitzenden Claudia Grüner namentlich begrüßten Ehrengäste, beim sehr feierlich gestalteten Hochamt zur Kenntnis. Denn mit der Neubesetzung der seit 650 Jahren bestehenden Pfarrei ist nach der Versetzung des Vorgängers Pfarrer Herwig Gössl (zum Priesterseminar als Subregens) keine seelsorgerlose Zeit entstanden. „Mit Wirkung vom 1. September 2007“ steht in der Ernennungsurkunde, die von Erzbischof Ludwig Schick und Domkapitular Otto Münkemer bereits am 26. April unterzeichnet und von Dobeneck nun im Festgottesdienst verlesen wurde. Bevor der Dekan den neuen Priester den Gläubigen vorstellte und in seinen Dienst als Pfarrer einführte, erneuerte er das Taufgelübde. Um dies „zeichenhaft zu bekräftigen“, segnete er das anschließend in der Kirche versprengte Weihwasser. Wie der Dekan erklärte, sei nun Rebhan ein Doppelpfarrer, eben für zwei Pfarreien (nämlich auch für Hannberg/Großenseebach) eingesetzt. Ein Modell, das sich unter seinem Vorgänger Gössl bereits bestens bewährt habe. Aus diesem Grunde sprach Dobeneck dem bis im Sommer dieses Jahres zuständigen Seelsorger nochmals Dank aus. Dieser besonderen Verantwortung werde sicherlich auch der Nachfolger sich erfolgreich stellen, gab sich der Dekan optimistisch und versicherte gegenüber Rebhan, dass dieser an seiner neuen Wirkungsstätte auf eine tatkräftige Mithilfe der Laien setzen könne. In Weisendorf existiere auch eine seit Jahren brüderliche Ökumene, erklärte der Dekan und bat „diesen Weg fortzusetzen und ein glaubwürdiges Zeugnis der Welt geben“. Dass die Zusammenarbeit auch seitens der evangelischen Christen gewollt ist, erklärten bei den Grußwortreden Pfarrerein Maria Reichel von der evangelischen Gemeinde wie auch Diana Vogel vom Kirchenvorstand Rezelsdorf. Über das so große Interesse am Einführungsgottesdienst-wobei er neben sich weitere zehn Priester und 28 Ministranten um sich im Altarraum versammelt hatte freute sich auch Rebhan, der 1974 geboren und in Stockheim (Frankenwald) aufgewachsen ist. Nach drei Jahren priesterlichen Dienst als Kaplan in Pegnitz und Torschenreuth will er sich „im gemeinsamen Glauben an Jesus Christi – der uns stärkt und zusammenhalten lässt“ – gerne den neuen Aufgaben im Seebachgrund stellen. Dem folgte das Versprechen der bestmöglichsten Zusammenarbeit durch Kirchenpfleger Hans Dellermann, der Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Claudia Grüner, der Leiterin des Kindergartens Claudia Gallocke und des Pastoralreferenten Christian Lauger. Der Dekan geleitete anschließend Rebhan zum Priestersitz, wo er „im Namen des Bischofs“ feststellte, dass Rebhan seinen Dienst nun offiziell angetreten hat. „Gott selber vollende das gute Werk, das er mit dir begonnen hat“, gab Dobeneck noch vor dem Händedruck und der Umarmungmit auf dem Weg. In feierlicher Form übergab noch vor der Predigt der Dekan das Evangelienbuch, und wenig später geleitete er Rebhan an den Altar von St. Josef: „Sprich hier inmitten Deiner Gemeinde den eucharistischen Lobpreis und feiere das Mahl, in dem das Brot des Lebens gebrochen und der Kelch des Heils gereicht wird“. Nach der Kommunionausteilung erfolgte noch die symbolische Übergabe des Tabernakelschlüssels mit dem Hinweis: „Du sollst das Brot des Lebens aufbewahren für Kranke und Sterbende. Trage dafür Sorge, dass der in diesem Brot gegenwärtige Herr in rechter Weise angebetet und verehrt wird“. Noch vor dem Schlusslied „Großer Gott“ mit anschließendem Empfang am Kirchplatz wurden Grußworte gesprochen. Für die Pfarrei St. Josef durch Dellermann und Grüner, für den Pfarreienverbund Erlangen Nord-West Christine Warter aus Röttenbach und für den Dekanatsrat Oskar Klinga aus Heßdorf. Auch der CAJ-Diözesanverband gratulierte, weil seit dem vorigen Jahr Rebhan auch „geistiger Begleiter“ im CAJ-Diözesanverband Verantwortung trägt. Zu Wort kamen auch politische Vertreter, so Landrat Eberhard Irlinger und 3.Bgm. Ludwig Paulus stellvertretend für den an diesem Tag dienstlich verhinderten Amtsinhaber Armin Stürmer. Festlich umrahmt wurde die Feier durch den Kirchenchor, dem Familienchor KON-TAKT mit Band und die Orgel spielte Detlef Janssen.