Dank für das ökumenische Jubiläumsjahr

Als Abschluss des ökumenischen Jubiläumsjahres waren die Pfarrgemeinderäte und Kirchenvorstände, sowie aktiv Beteiligte und Spender zu einem Dankeschönabend am 6.Februar in die evangelische Kirche in Weisendorf eingeladen worden. Bei der Dankandacht ging Pfarrer Lars Rebhan darauf ein, wie viel positive Presse in den Lokalnachrichten über das ganze Jahr verteilt die beiden christlichen Kirchen gehabt hatten, und so ein Christentum zeigen konnten, das Strahlkraft hat. Das hätte einen ganz eigenen Wert für die Gemeinden, gerade in der momentan spannungsgeladenen weltkirchlichen Situation.
Die Räte und Gremien der beiden Gemeinden hätten bereits im Jahr 2006 die Idee gefasst, das Jubiläum zum Anlass zu nehmen, gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen, denn, so Pfarrer Rebhan, „wir haben eine gemeinsame Geschichte, und keine unserer Gemeinden kann sie alleine für sich beanspruchen.“
In den vielen Veranstaltungen, Aktionen und Gottesdiensten sei die biblische Überzeugung spürbar geworden: „Er hat uns von seinem Geist gegeben.“ Besonders der ökumenische Gottesdienst im Schlosspark hat dies ausstrahlen lassen. Auch das Ergebnis des gemeinsamen Spendenprojekts für die Kindertagesstätte in Odessa von über sieben Tausend Euro kann sich sehen lassen. Das gemeinsame Glaubenszeugnis habe einen einmaligen Wert für alle Beteiligten und die Menschen in der Region. In der Abschlussandacht wurde durch Lieder, Gebete und Texte der Dank ausgedrückt für das, was den beiden Gemeinden gemeinsam durch das Jubiläumsjahr geschenkt wurde. Nun, so Pfarrer Rebhan, müssen die Impulse aufgegriffen und das gemeinsam Erlebte weiter entwickelt werden. Anschließend lud Pfarrer Lechner-Schmidt in den Gemeindesaal ein, wo auf das gelungene Jubiläumsjahr angestoßen wurde. Bei Gesprächen und einem gemeinsamen Abschlussessen konnten die Teilnehmer anhand einer Bildervorführung die Ereignisse des Jahre Revue passieren lassen. Ein Fragebogen sollte der Auswertung der einzelnen Veranstaltungen dienen. So will das Team der Seelsorger in den beiden Gemeinden, zusammen mit den Ehrenamtlichen, Rahmenbedingungen suchen für Orte gemeinsamen christlichen Glaubens und Handelns.
Lars Rebhan
