Dhanyawar auf der Domplatzbühne

Bereits zum drittenmal präsentierten die Zubzas beim Heinrichsfest in Bamberg mit einem Informationstand das Hilfsprojekt aus Weisendorf. „Eine Brücke von Weisendorf nach Indien“ ist inzwischen vielen Bamberger Bürgern besonders den etwa 4000 Besuchern des Heinrichsfestes durch die Kollekte im letzten Jahr und zahlreichen Presseberichten sehr bekannt. Diesmal berichteten die Zubzas bei einer Talkrunde sichtlicht stolz - vor großem Publikum - über die abgeschlossenen Projekte und den Schulbau in Peducha, der kurz vor der Fertigstellung steht. Die Gesprächsrunde und der Dank dhan-ya-war an alle Gäste für die Spendensumme und Kollekte vom Heinrichsfest über 5094€ erfolgte auf der Domplatzbühne mit den Moderatoren Christoph Gahlau und Elke Pilkenroth. Walter Rinderer, Bauleiter in Peducha, erläutere den Bauverlauf, Fertigstellung und berichtete, dass das ganze Dorf begeistert am Schulbau beteiligt sei. „Hilfe zur Selbsthilfe“ kennzeichnen alle Projekte der Weisendorfer im Nagaland, so Ernst Klimek. Bilder von der Baustelle im Großformat zeigten am ZUBZA-Stand den aktuellen Verlauf der Bautätigkeit. Herzo-TV sendet ab Ende Juli über die erfolgreichen Initiativen der Zubzas. Hannah Meyr (12 Jahre) berichtete stolz: „Unsere Projekte wollen Zukunft schaffen und Bildung zu den Kindern im Nagaland bringen“. Eure Spende hat bereits viel bewegt.“
Ab Februar 2015 starten die Zubzas, so Ernst Klimek, zusammen mit den Salesianern Don-Boscos ein neues Projekt: Ausbildung zu - dringend benötigten - Solarmechanikern im Nagaland und den angrenzenden Bundesstaaten. Die Lehrgangsleitung übernimmt dann Walter Rinderer, der Bauunternehmer, Energieberater und auch Bausachverständiger ist. Projektziel: Mit Solartechnik gegen Abholzung. Abholzung verhindern und die Lebensqualität verbessern. Bisher wurden bereits zwei Solaranlagen für die Schule und dem Internat für ca. 800 Menschen finanziert und erfolgreich installiert. Das Ausbildungsmaterial wird von einer namhaften indischen Solarfirma kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Unterbringung erfolgt bei den Salesianern in Dimapur. Eine Zusage bzw. Förderung des Projektes durch die Bundesregierung steht noch aus.
Auch Bürgermeister Heinrich Süß war angereist und zeigte auf, dass die gesamte Gemeinde Weisendorf ganz besonders stolz auf die Erfolge der Initiative ist. Viele Glückwünsche erhielt auch der Bürgermeister zu seinem Namenstag, „Heinrich“. Pfarrer Lars Rebhan berichtete in der Talkrunde über die gelungene Zusammenarbeit von Pfarrgemeinde, Schule und Marktgemeinde , die das Projekt besonders kennzeichnet.
Am Sonntagnachmittag wurde der Zubzastand von vielen Interessenten besucht. Besonders die mitgebrachte Original-Rikscha war ein echter Augenfang und immer dicht umlagert. Die Rollups, Flyer und Infotafeln wurden mit Interesse gelesen und auch so mancher Besucher lobte die gelungene Umsetzung: "Super!" hieß es da oft. Zahlreiche Einträge in das Gästebuch folgten. Erzbischof Dr. Ludwig Schick, ließ sich über den Stand der Projekte im Nagaland informieren und lud gleich zu einer Rikschafahrt ein. Auch Weihbischof Herwig Gössl, Subregens Stefan Fleischmmann interessierten sich besonders für das Schulbauprojekt in Peducha.
Ernst Klimek



