Emmausgang
Traditionsgemäß trafen sich eine Gruppe Gläubiger und Kinder am Ostermontag, morgens um 9:30 Uhr, in der Reuther Marienkapelle zum Emmausgang.
Pfarrer Johannes Saffer begrüßte alle Anwesenden und stimmte sie auf den bevorstehenden Emmausgang ein. Nach einem Gebet wurde das bekannte Evangelium nach Lukas von mehreren Teilnehmern bis zu der Stelle vorgetragen, als Jesus sagte: “Begreift ihr denn nicht? Wie schwer fällt es euch alles zu glauben, was die Propheten gesagt haben. Musste nicht der Messias all das
erleiden, um so in seine Herrlichkeit zu gelangen?“
Danach machten sich die Gläubigen mit Impulsfragen, bei strahlendem Sonnenschein, auf den Weg zum Waldfriedhof. Dort angekommen wurde das Evangelium zu Ende erzählt. Mit einem „Vater unser“ gedachte man der Verstorbenen. Nach dem Lied „Preis dem Todesüberwinder“ und Fürbitten ging es weiter zur Pfarrkirche.
Im Obstgarten neben der Pfarrkirche wurde nochmals innegehalten und die Gläubigen hörten folgenden Text:
„Wir sind jetzt gleichsam in Emmaus angekommen. Emmaus - der Name dieses kleinen Ortes steht auch für die Erfahrung der zweifelnden Jünger, dass Gott doch da ist, dass er seinen Sohn nicht im Tod gelassen hat, dass Christus mit ihnen geht und in ihrer Gemeinschaft lebt.
Der Herr geht auch mit uns. Wir sehen ihn nicht, wir erkennen ihn sogar oft nicht in der Gestalt unserer Mitmenschen. Und doch hoffen wir auf ihn und glauben, dass er uns die Augen auftut, dass wir seine Spuren schauen können - nicht nur die von einst, sondern hier und heute in unserem Leben“.
Anschließend wurde in der gut besuchten Pfarrkirche gemeinsam der Festgottesdienst gefeiert.