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Emmausgang von der Reuther Marienkapelle zur Pfarrkirche St. Josef

Emmaus_2009
Datum:
Veröffentlicht: 14.4.09
Von:
Heinrich Schmidt

Auch dieses Jahr trafen sich Gläubige am Ostermontag, morgens um 9.30 Uhr bei strahlendem Sonnenschein, an der Reuther Marienkapelle zum Emmausgang. Nach einem Gebet trugen Mitglieder des Pfarrgemeinderates das Evangelium nach Lukas bis zu der Stelle vor, als Jesus sagte: „ Begreift ihr denn nicht? Wie schwer fällt es euch, alles zu glauben, was die Propheten gesagt haben. Musste nicht der Messias all das erleiden, um so in seine Herrlichkeit zu gelangen?“ Anschließend machten sich die Gläubigen auf den Weg. Angekommen am Waldfriedhof wurde der zweite Teil des bekannten Evangeliums zu Ende erzählt. Mit einem „Vater unser“ gedachte man den Verstorbenen. Nach dem Lied „ Preis dem Todesüberwinder“ wurden verschiedene Gebetsanliegen vorgetragen. Danach folgte ein geistiger Impuls und dann ging es weiter zur Pfarrkirche.
Im Gottesdienst, vor dem Evangelium, stellten zwei Jugendliche den Emmausgang dar. In seiner Predigt ging Pfr. Lars Rebhan auf das Evangelium ein und sagte: „Es gibt viele Situationen, in denen es uns genauso geht wie diesen beiden jungen Leuten auf ihrem Weg nach Emmaus. Wir möchten aufgeben und alles hinwerfen. Die Emmausjünger haben wieder angefangen. Sie haben gemerkt, dass der Herr bei ihnen ist, auch wenn sie ihn nicht sehen. Und sie sind zu den anderen gegangen mit dieser Botschaft; heraus aus ihrer Traurigkeit. Darum können auch wir sagen: Resigniere nicht zu früh! Fang immer wieder an! Eine Botschaft der Emmausgeschichte auch für uns heute ist sicher: Wenn du am Boden liegst - steh wieder auf! Wenn du Menschen abschreiben möchtest - versuch es noch einmal! Lass dich nicht zu früh entmutigen. Vertrau darauf: Der Herr geht neben dir her. Er ist da als der verborgene Weggefährte, auch deines Lebens“.

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