Erntedankgottesdienst und Einführung der neuen Ministrant/innen

Am Erntedanksonntag wurden sieben neue Ministrantinnen und Ministranten in St. Josef feierlich in ihren Dienst eingeführt. Nach der Vorbereitung durch die Oberminis erhielten Paula Ebersberger, Jonas und Julia Glück, Fabio Hagen, Rico Jäger, Monic Kimmelmann und Dominik Mayer zu Beginn des Gottesdienstes von Pfarrer Johannes Saffer ihre Ministranten-Plakette und durften erstmals im Gottesdienst mit ministrieren.
In seiner Predigt ging Pfarrer Saffer ein auf die Erntegaben vor dem Altar und die Bedeutung von Erde – als unser Planet und als der Boden, den wir zum pflanzen nutzen. Der Pfarrer formulierte das Bild eines Gärtners, der die Erde nutzt zum Anbau von Obst und Gemüse und die Erde mit Blumen zum Blühen bringt. Wir alle sind aufgefordert, solche Gärtner zu sein – im verantwortungsvollen Umgang mit unserer Erde und der Schöpfung, aber auch mit uns selbst im eigenen Leben, in unserer Gemeinschaft miteinander und in der Kirche.
Der Pfarrer malte ein Bild der Kirche als ein blühender Garten, in dem Vieles wachsen und gedeihen kann, immer wieder auch neue Pflanzen und nicht alles Unbekannte als Unkraut ausgerissen wird. Er wünscht sich eine Kirche, in der man wachsen und in der man sich an vielem Blühenden erfreuen kann und die nicht nur vorhandenes bewahrt. Dies ist eine Aufgabe für ihn selbst und für alle in der Kirche.
In diesem Zusammenhang wies der Pfarrer auch auf die Aktion „St. Josef erblüht“ am nächsten Wochenende hin, wo alle Interessierten gemeinsam mit einem Organisationsteam helfen können, den Kirchhof um die Kirche St. Josef herum mit blühenden Beeten neu zu gestalten.
Am Ende des Gottesdienstes, der von Organist Detlef Janssen mit modernen Liedern aus dem „Cantate“ umrahmt wurde, dankte der Pfarrer dem Organisationsteam des Gottesdienstes, aber auch allen Engagierten, die im vergangenen Jahr die Kirche vor Ort in vielfältiger Weise am Leben erhielten und in der Corona-Pandemie neue Wege mitbeschritten und vieles mit ermöglichten. Für all die vielen Ehrenamtlichen gab es einen herzlichen Applaus.