Jubelkommunion am "Weißen Sonntag"

Am "Weißen Sonntag" haben in diesem Jahr dreizehn Jubilare in der Kirche St. Josef, zusammen mit der Pfarrgemeinde, ihrer Erstkommunion gedacht. Vor 25, 50 oder 70 Jahren sind sie in Weisendorf oder in ihrer damaligen Heimatkirche zum ersten Mal zur Heiligen Kommunion gegangen.
Nach dem festlichen Einzug in die Kirche, erneuerten die Jubilare ihr Taufversprechen mit brennenden Kerzen und übernahmen Fürbitten im Gottesdienst. In der Predigt ging Pfarrer Rebhan auf das Bild der Osterkerze ein. Es zeigt ein Kreuz, welches mosaikartig aus verschiedenfarbigen kleinen Plättchen zusammengesetzt ist. Das Leben eines jeden Menschen ist wie ein solches Lebensmosaik, zusammengesetzt aus verschiedenen Erlebnissen. Manche sind dabei besondere Erlebnisse mit Gott und aus dem Glauben – wie eine Erstkommunion, aber auch tägliche Gebete und die Haltung eines Grundvertrauens in Gott. Diese werden oft leuchtend oder golden dargestellt. Gerade an Tagen wie einer Jubelkommunion ist es gut, diese leuchtenden Steine des Glaubens im eigenen Leben bewusst und dankbar wahrzunehmen. - Zum Empfang der Kommunion standen die Jubilare um den Altar und empfingen Leib und Blut Christi. Auch für die Verstorbenen der drei Jahrgänge brannten Kerzen am Altar. Als Zeichen der Erinnerung erhielten die Jubilare zum Schluss ein Bild der Osterkerze mit dem Gedenken an das gemeinsam gefeierte Kommunionjubiläum.
Am Nachmittag fanden sich die Jubilare nochmals in der Kirche zu einer Dankandacht ein. Im Anschluss wurden die Jubilare mit Familienmitgliedern im Pfarrsaal mit Kaffee und Kuchen bewirtet.
25 Jahre: Erhardt Manuela, Zanner Sandra, Süß Alexander, Mayer Michael
50 Jahre: Wallner Herbert, Lottes Rita, Walter Ursula, Nowecki Rita, Biermann Gisela, Dietz Irmgard, Meister Rudolf, Mager Johanna
70 Jahre: Fischer Ortwin