Mini-Wochenende „Indianer“ in Schloss Rockenbach

Schloss verwandelt sich in Indianer-Tipi
Am Freitag, den 21. März 2014 machten sich insgesamt 28 Ministranten aus den Pfarreien Hannberg und Weisendorf mit Pfr. Rebhan, Sr. Claudia und Frau Birgit Nein auf den Weg nach Rockenbach zum alljährlichen Ministrantenwochenende. Es stand in diesem Jahr unter dem Motto „Indianer“.
Nach der Ankunft am frühen Abend wurde das Schloss schnell zu einem Indianerlager mit vielen verschiedenen Tipis und natürlich auch einem Schamanenzelt (Kapelle).
Mit dem Thema „Indianer“ verbinden wir das Leben in und mit der Natur, eine große Ehrfurcht ihr gegenüber und alles was in ihr ist . Der Gott der Indianer – Manitu – ist der große Geist bzw. die Kraft, die nach indianischem Verständnis in allen Dingen ist. So machen wir uns bei den Andachten und der religiösen Einheit am Samstag morgen auf die Suche nach Spuren Gottes, die auch in unserer christlichen Glaubenspraxis zu finden sind.
Anhand der biblischen Geschichte vom sogenannten „brennenden Dornbusch“ erarbeiten die Ministranten in verschiedenen Stationen, wo Gott in unserer Welt zu finden ist. 1. „Gott im Feuer“ – Wofür brennst du? Was begeistert mich!“ 2. „Dornen – Verletzlichkeit wahrnehmen“ – Situationen von Leid in der Welt – Wo ist Gott? 3. „Wo du stehst ist heiliger Boden!“ – Stille Zeit in der Kapelle. – Da wo ich bin ist heiliger Boden. 4. „Ich bin da!“ – Wer ist für mich da? Für wen würde ich gerne da sein? – Gott ist da für mich. 5. Mose – was suchst du und wofür brennst du? – Gottes Plan für mich.
Der Gottesdienst, den Pfarrer Rebhan am Samstag Nachmittag mit den Ministranten feierte, stand unter dem Motto „Für einen Mond in deinen Mokassins“. Hier ging es im Besonderen darum, sich in die Lage anderer Menschen hineinzuversetzen, einmal über den eigenen Horizont zu schauen, indem die Jugendlichen sich mit dem Schicksal einer konkreten Person beschäftigen und versuchen in deren Schuhen (Mokassins) zu gehen. Auch in dem Mit-Leid mit anderen Personen können wir Gottes Spuren entdecken, Vorurteile abbauen und aufmerksam werden auf die Hilfe-Bedürftigkeit der Menschen.
Beim Bunten Abend hatten die Minis viel Spaß bei der Performance von „Cowboy und Indianer“ sowie einem frei wählbaren Song, beim Quiz und der anschließenden Modeschau, bei der die Erwachsenen, Pfr. Rebhan, Birgit Nein und Sr. Claudia die Jury bildeten.
Nach einer dann recht kurzen Nacht hieß es schon wieder Zelte räumen und das Schloss wieder seiner ursprünglichen Bestimmung zurückgeben. Gegen 14.00 Uhr wurden die Indianer abgeholt und zogen wieder in ihre „heimischen Reservate“.
Allen Oberminis und den älteren Ministranten, die teilweise trotz hoher schulischer Anforderungen und Prüfungsvorbereitungen vorbereitet und mitgewirkt haben, herzlichen Dank für die kreative Vorbereitung und Durchführung des Mini-Wochenendes. Ohne euch wäre solch ein Wochenende nicht möglich.
Ein großer Dank gilt auch Frau Birgit Nein, die auch in diesem Jahr wieder so großartig für die Verpflegung der hungrigen Indianerkinder gesorgt hat.
Sr. Claudia