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Ökumenische Andacht zum Beginn der Kirchweih

Ökumenische Andacht zur Kirchweih
Datum:
Veröffentlicht: 25.8.18
Von:
Heinrich Schmidt

Erstmals versammelte sich die Festgemeinde, auf die Anregung des ökumenischen Kreises, um die 147 Jahre alte Friedenslinde vor dem evangelischen Gemeindesaal. Pfarrer Lechner-Schmidt von der evangelischen Kirche sowie Pfarrer Franz Reus von der katholischen Kirche begrüßten alle Gemeindemitglieder. Die Andacht wurde musikalisch vom evang. Posaunenchor umrahmt.

Auszug aus der Glückwunschkarte an die Kirche, vorgetragen von Pfr. Lechner-Schmidt und Pfr. Reus:

Den wenigsten ist bewusst, dass die Kerwa allerdings wirklich etwas mit dem Gotteshaus - der Kirche im Dorf zu tun hat. Deshalb möchten wir heute davon erzählen…
Schon bei der ersten „Taufe“ der Kirche ging es recht stürmisch zu. Die Begeisterung bei der allerersten Gemeindeversammlung ließ manche glauben, dass das Bier schon vorher ausgeschenkt worden war, so eine Bombenstimmung war da.
Die Stimmung war da… aber sie war nicht durch Bier oder sonstige Getränke verursacht. Sie war vom Geist Gottes bei den Menschen gewirkt…
Das war die Geburt der Kirche als Gemeinschaft aller Gläubigen. Erst später haben sich die Gläubigen in Gebäuden getroffen um Gottesdienste zu feiern und schließlich eigene Kirchengebäude dafür errichtet und an der Kirchweih feierlich eingeweiht.
So ist die Kirchweih der eigentliche Geburtstag eines Gotteshauses, und wir wollen uns heute einreihen in die Schar der Gratulanten.
Die Lebensaufgabe, die dir liebe Kirche in die Wiege gelegt wurde, hast du bis ins hohe Alter hinein nie aus den Augen verloren: Den Menschen das Evangelium zu verkünden, ihnen Halt und Trost zu geben, ihre Hoffnung wach zu halten.
Dafür herzlichen Dank!

Nach dem gemeinsamen Glaubensbekenntnis und dem Vaterunser trugen verschiedene Personen die Fürbitten vor.

Danach erteilten die beiden Geistlichen den Segen und mit dem Lied „Gott, dein guter Segen“ endete die Andacht.

Bürgermeister Heinrich Süß lud nun alle zum ersten Bieranstich und eine Runde Freibier auf dem Marktplatz ein.