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Ökumenischer Gottesdienst

ÖKUMENE
Datum:
Veröffentlicht: 20.1.14
Von:
Heinrich Schmidt

In diesem Jahr fand der ökumenische Gottesdienst im Gebetsanliegen um die Einheit der Christen in der evangelischen Kirche statt. Am Sonntag Abend trafen sich Christen beider Konfessionen in der gut gefüllten Kirche. Der Gottesdienst wurde musikalisch vom Posaunenchor mitgestaltet. Pfarrer Rebhan und Pfarrer Lechner-Schmitt feierten den Gottesdienst mit den Versammelten, unterstützt von Lektoren bzw. Konfirmanden. Die liturgische Vorlage war von Christen der Kirchen in Kanada erarbeitet worden unter dem Motto „Ist denn Christus zerteilt ?“ aus dem ersten Korintherbrief. In seiner Predigt zeigte Pfarrer Rebhan auf, dass das Vermeiden von Spaltungen schon für Paulus ein Anliegen war, und dass er dazu die gemeinsamen, gleichwertigen Gaben betont, die Christus durch den Heiligen Geist seiner Kirche zukommen lässt. Entgegen der Strategie „Divide et impera !“ (dt. „teile und herrsche“) müsse im Christentum in seiner Gesamtheit der Wahlspruch gelten: „Gemeinsam sind wir stark !“ – auch als gemeinsame Stimme in unserer Gesellschaft. Gerade die nächsten drei Jahre bis zum Jubiläum der Reformation können dazu dienen, vorhandene Charismen in den beiden Kirchen gegenseitig wahrzunehmen und wertzuschätzen. Ein Ansatz könnte dabei auch sein, Elemente aus der Kirchengeschichte gemeinsam zu betrachten, Verbindendes herauszustellen und für das Jahr 2017 besondere ökumenische Akzente zu setzen.

Pfarrer Lechner-Schmitt zeigte anhand von drei Symbolen (Stimmgabel, Stern der Sternsinger und gelb-violette Schleife) schon vorhandene Ansätze auf, wo geistliche Gaben der beiden Konfessionen zu einer gegenseitigen Bereicherung werden. Zum Ende des Gottesdienstes sprach die Gemeinde zusammen mit den Liturgen ein Versprechen zum Bemühen um die Einheit, das in ein Gebet mündete. Traditioneller Weise endete der Gottesdienst mit dem Lied „Vertraut den neuen Wegen“ und anschließend erteilten die beiden Pfarrer den Schlusssegen.

Pfarrer Lars Rebhan

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