Partnerschaftsgottesdienst mit Zubza

Bei der Solibrotaktion im Gottesdienst in St. Josef am 19. März 2017 sammelten die Weisendorfer für „Schuhe für die Kinder in Zubza“.
Als eine Gruppe im letzten Jahr im Nagaland zu Besuch war, ist aufgefallen, dass viele Kinder alte, löchrige, undichte oder notdürftig geflickte Schuhe tragen, die bei Regen und Kälte keinerlei Schutz bieten.
Mit diesem Projekt wollen die Schülerinnen und Schüler wieder auf die Lebenssituation von Kindern im Nagaland aufmerksam machen.
„Einmal im Jahr wollen wir gemeinsam – am gleichen Tag - einen Partnerschaftsgottesdienst feiern“. Aber auch die Partnerschaft mit Leben erfüllen und die Brücke ins Nagaland lebendig werden lassen. Partnerschaft weitet auch unseren Blick, das Herz und unsere Verantwortung füreinander. In der Predigt über die Person des Heiligen Josef schrieb Pfarrer Lars Rebhan dem biblischen Josef die Attribute zu: Ein großes Herz, ein offenes Ohr und tatkräftige Hände. Diese Eigenschaften seien auch Vorbild für alle, die sich beim Zubzaprojekt engagierten: Mit dem Herzen die Nöte der Kinder wahrnehmen, eine offenes Ohr für Freuden und Bedürfnisse der Schüler in Zubza durch Brieffreundschaften, Eindrücke bei Bildvorträgen und sensibles Hinhören, sowie die Bereitschaft anzupacken und etwas zur Linderung der Nöte zu tun.
Pfarrer Lars Rebhan segnete im Anschluss an den Gottesdienst die 62 selbstgebackenen Brote, bevor die Gottesdienstteilnehmer diese gegen eine Spende entgegen nehmen konnten. Auch die Erstkommunionkinder von St.Josef hatte sich wieder sowohl bei der Gestaltung des Gottesdienstes als auch bei der Solibrot-Aktion beteiligt. Der Erlös - 335€ - kommt in diesem Jahr dem genannten „Schuhe-“-Projekt zu Gute. Danke allen, die Zubza unterstützen. Ausdrücklich erwähnt werden soll Frau Simone Thiel von der Geschäftsleitung BrotHaus in Burg-Bernheim. Die Bäckerei-Kette spendete 50 Brote für das Hilfsprojekt im Nagaland. Insgesamt kann Pater Samuel jetzt 80 Paar Schuhe an die Kinder verteilen. (1Paar Schuhe kosten ca. 300 indische Rupien)




