Zum Inhalt springen

Seniorenfahrt nach Schweinfurt

SENIOREN
Datum:
Veröffentlicht: 23.7.12
Von:
Heinrich Schmidt

Der diesjährige Ganztagesausflug hatte Schweinfurt zum Ziel und da der erste Höhepunkt der Reise die Begegnung mit dem über die Grenzen „seiner“ Pfarrei bekannten Pfarrer Roland Breitenbach war, nahm auch erstmals Pfr. Rebhan teil. Pünktlich um 10.00h traf der Bus in der Pfarrei St. Michael ein, wo der Hausherr alle begrüßte. Nach einer Einstimmung in der Seitenkapelle berichtete der fast 77-jährige Pfarrer, der als „Schwarzarbeiter“ nach seiner Pensionierung seine Pfarrei weiterbetreut, über sich und das Leben in der Pfarrei. Sein Dekan lässt ihn mit Freuden weiter wirken und seine Gemeinde hat sich sehr heftig dafür eingesetzt, dass er bleibt. Offiziell hat St. Michael keinen Pfarrer mehr und wird vom Dekan mit betreut. Die Gottesdienste werden sehr gut besucht, bei gut 1000 Seelen reichen die 600 Plätze manchmal nicht. Zu Sonderevents wie Biker-Gottesdienst waren selbst bei dem schlechten Wetter in diesem Jahr ca. 3000 Biker da. In anderen Jahren waren es schon bis 6000. 400 Ehepaare, die in St. Michael geheiratet haben, kommen demnächst zu einem Auffrischungstag. An einem Gitter im Hof hängen ihre Schlösser seit der Hochzeit, ein Schlüssel dazu an der „Klagemauer“ in der Kirche, einen Schlüssel behält das Ehepaar. Somit bleibt eine Verbindung. Pfarrer Breitenbach machte auch eine Führung durch die Kirche, erläuterte die Besonderheiten, auch einiger Kunstwerke, die die Kirche hat und erzählte, wie sie finanziert wurden. Schulden hat St. Michael nicht. Breitenbach ging auch auf die Einrichtungen der Pfarrei außerhalb ein, die „Lebensküche“ mit ihrem Produktspektrum(Bio-Ware) und das kircheneigene Restaurant „Löwenzahn“, in dem dann auch gegessen wurde. Beide Einrichtungen sind dem Ideenreichtum seines Vikars Stefan zu verdanken und geben einigen bis dahin arbeitslosen Menschen Brot und Lebenssinn.
Gut gesättigt ging es dann zum Museum Schäfer, wo die Besucher eine sehr interessante Führung bekamen mit dem Schwerpunkt Spitzweg und seinen zeitgenössischen Malerkollegen. Den Abschluss bildete eine Stadtführung mit dem Pulverturm und seiner besonderen Geschichte. Vor der Heimfahrt stärkte man sich noch in einem Café mit Kaffee, Kuchen und Eis.
Pfarrer Rebhan, der die Fahrt schon mit einem Reisesegen begann, verabschiedete dann alle mit einem Dankgebet für einen schönen und eindrucksvollen Tag.
Und natürlich wurde auch gesungen. Mangels Gotteslob sprach Pfr. Rebhan jeweils eine Zeile vor, die dann alle sangen.

Ortwin Fischer

SENIOREN
SENIOREN
SENIOREN
SENIOREN