Übergabe der Urkunden für die Seelsorgebereiche im Dek.Erlangen

Nachdem am Pfingstsonntag Erzbischof Ludwig Schick im Dom zu Bamberg die Urkunden für die Seelsorgebereiche an die Dekanatsvorsitzenden und die Dekane in einem festlichen Gottesdienst übergeben hat, folgte nun am Sonntagabend die Weitergabe der Urkunden im Dekanat Erlangen in der Heilig Kreuz Kirche an die einzelnen Pfarrgemeinden im jeweiligen Seelsorgebereich nun durch Dekan Josef Dobeneck und dem Vorsitzenden des Dekanatsrates Erlangen Oskar Klinga. Dieser bedankte sich zur Begrüßung bei Pfarrer Manfred Häfner als neuer geistlicher Assistent des Dekanatsrates wie auch bei der Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Monika Wegemann für die Vorbereitung und Mitgestaltung der Feierstunde.
Mit Blick auf die neu gebildeten Seelsorgebereiche stellte Klinga fest, dass in jeder Pfarrei engagierte Menschen den Prozess begleitet haben. „Die Einsetzung der Seelsorgebereich ist aber natürlich kein Schlusspunkt, sondern nur eine Zwischenstation“. So stehe vor allem für die Kirchenverwaltung in nächster Zeit viel Arbeit an.
Aber auch im pastoralen Bereich gebe es viel zu tun, „um die geschaffenen Strukturen mit Leben zu erfüllen“. Dass hierzu eine konstruktive Zusammenarbeit auf allen Ebenen und auch zwischen den Haupt- und Ehrenamtlichen wachsen werde, ist sich Klinga sicher, wie er hervorhob. Um die Seelsorgebereich formell in Kraft zu setzen, hätte Erzbischof Schick dies auch bloß durch das Amtsblatt und die Urkunden per Postversand erledigen können, stellte Dekan fest. „Selbst wenn das Ganze von außen her betrachtet ein organisatorischer oder ein verwaltungstechnischer Akt sein möge, so sei dies doch viel mehr. „Es ist ein Vorgang unseres Glaubens, der hier berührt wird“. Als Zeichen dafür legte der Dekan die Urkunden auf den Altar, wo von dort diese dann an die jeweiligen Verbundvertreter überreicht wurden. Im zurückliegenden Jahr sei eine Menge an Kraft, Ideen, Aufwand und Zeit investiert worden, um die Vorgaben der Bistumsleitung umzusetzen. Die Zeichen der Zeit wurden erkannt, neue Wege wurden gefunden. Dobeneck verwies hierbei auf die Worte der Lesung: „Gott ist es, derseinem Volk in der Gefangenschaft Rettung bringt, er macht einen Neubeginn. Diesen Gott feiern wir hier in unserer Vesper, er will neue Zeichen setzen und uns auf den neuen Wegen führen“. „Das Ringen um den richtigen Weg ist für mich ein Ringen um Gott“, sagte Dobeneck und verwies auf die Weisendorfer Beschlüsse bezüglich der Pastoralreferentinnen und –referenten. „Die Zeit der vollen Fleisch- und Geldtöpfe ist vorbei, auch die der bisherigen jahrhundertealten Territorialpfarreien“. Man müsse künftig in größeren und weiteren Räumen denken. Die Seelsorgebezirke können Profil entwickeln, müssen aber auch „Flagge zeigen“. Es müsse klar sein: Das Ziel sei nicht eine äußere Strukturreform. Ziel sei es, für die Menschen da zu sein, die Frohe Botschaft in der Sprache und in den Formen der heutigen Zeit zu verkünden, die Menschen in ihren Milieus zu erreichen. „Dazu bracht es eine differenzierte Seelsorge und bewusst gesetzte Schwerpunkte.“ Der Dekan verwies „auf die Kraft des uns erneuernden Geistes Gottes“ und sprach allen Vertretern der nachfolgend aufgeführten neuen Verbände Mut bei der anschließenden Übergabe der Urkunden zu.
Pf.Verbund Erlangen Nord-West – bestehend aus Dechsendorf, Weisendorf, Hannberg mit Großenseebach, Röttenbach mit Hemhofen;
Pf-Verbund Erlangen Nord-Ost – bestehend aus Baiersdorf mit Hagenau, Bubenreuth mit Möhrendorf, Uttenreuth und Erlangen-Theresia;
Pfarreiengemeinshaft Erlangen-Süd: Bruck mit Eltersdorf und Tennenlohe und Heilig Kreuz Erlangen
Pf.Verbund Erlangen-West: St. Xystus mit Albertus Magnus, Zu den Heiligen Aposteln und St. Heinrich
Pf.verbund Erlanger Mitte: Herz Jesu, St.Bonifaz und St.Sebald
Pf.verbund Herzogenaurach: St. Magdalena mit Haundorf, St.Otto u. Niederndorf,
Pf.verbund Eckenhaid, Stöckach-Forth, Weißenohe mit Gräfenberg