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Übertragung der Reliquien von P. Maria-Eugen

Festmesse mit Herrn Weihbischof Herwig Gössl
Datum:
Veröffentlicht: 5.2.18
Von:
P. Claus Bayer und Marie-Therese Rouxel

Festmesse mit Weihbischof Herwig Gössl

Am 3. Februar fand die Übertragung der Reliquie des seligen P. Maria-Eugen vom Kinde Jesus in die Schlosskapelle von Weisendorf statt. Die Feier begann mit einer Festmesse in der Pfarrkirche um 17.00 unter dem Vorsitz von Weihbischof Herwig Gössl. Zusammen mit ihm zelebrierten vier Priester. Als Ehrengäste nahmen drei Karmeliten aus Bamberg teil, ein Benediktiner aus Münsterschwarzach, Frau Ruppert, die Generalverantwortliche der Frauen von Notre Dame de Vie sowie der Bürgermeister von Weisendorf Herr Heinrich Süß.
Musikalisch wurde der Gottesdienst gestaltet vom Chorleiter und Organisten Claus Keller zusammen mit Sängern seiner Chöre und der Violinsolistin Stephanie Gorzellok, die Mitglied vom Säkularinstitut Notre Dame de Vie ist. Es war ein sehr feierlicher und bewegender Gottesdienst. Die Kirche war bis auf den letzten Platz gefüllt.
Der Reliquienschrein und ein Bild von P. Maria Eugen vom Kinde Jesus waren vor dem Altar aufgestellt. Der Schrein ist von der Goldschmiede der Missionsbenediktiner von Münsterschwarzach angefertigt worden. Er enthält eine Reliquie aus der Hand  von P. Maria-Eugen. Als Priester und Ordensmann hat diese Hand viele Menschen  gesegnet. Mit dieser Hand hat er auch sein Meisterwerk „Ich will Gott schauen“ geschrieben. Das Buch ist heute in 8 Sprachen übersetzt.
Im Anschluss an den Gottesdienst wurde der Reliquienschrein in einer Prozession in die Schlosskapelle übertragen, wo er seinen festen Platz hat. Nach Ankunft in der Schlosskapelle fand eine kurze Andacht statt: die Kisikids, die sich regelmäßig im Edith-Stein-Haus treffen, trugen zwei Lieder vor.
Am Schluss bestand die Möglichkeit, die Reliquie zu verehren, eine Kerze anzuzünden, um so dem Seligen die eigenen Anliegen anzuvertrauen.
Auch wenn sich mancher vielleicht mit der Verehrung von Reliquien schwer tut, so handelt es sich doch um einen alten Brauch, der bis in die Anfänge der Kirche zurückverfolgt werden kann. Die gläubige Verehrung von Reliquien verbindet mit den Heiligen, die bei Gott für uns eintreten.