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Verabschiedung der Mitglieder des Säkularinstituts „Notre dame de vie“

„Notre dame de vie“
Datum:
Veröffentlicht: 24.9.23
Von:
Sandra Ebersberger

 Im Gottesdienst am 24.09. wurden die Mitglieder des Säkularinstituts „Notre dame de vie“ von der Pfarrei Weisendorf herzlich verabschiedet. Pfarrer Johannes Saffer ging in seiner Predigt auf die vielfältigen Weisen ein, in denen sich die Mitglieder des Instituts in der Pfarrgemeinde und im ganzen Seebachgrund eingebracht hatten.
Liebevoll wurden die Frauen des Instituts die „Damen vom Schloss“ genannt und sie waren die Hüterinnen des Weisendorfer Schlosses und machten das Schloss mit dem zugehörigen Schlossgarten sowie das Edith-Stein-Haus als Tagungsort zu Orten großer spiritueller Kraft und zu einem geistlichen Zentrum für die ganze Erzdiözese.
Hubertus von Franckenstein und Sandra Ebersberger als gemeinsame Vorsitzende des Pfarrgemeinderats verabschiedeten die Schlossdamen im Namen der ganzen Pfarrgemeinde. Sie gingen in ihren bewegten und emotionalen Abschiedsworten auf die langjährige Geschichte des Instituts ein, seit dem der seliggesprochene Gründer  Pater Eugen Grialou das Schloss im Jahr 1957 besuchte und es als deutsche Niederlassung seines Säkularinstituts „Notre dame de vie“ begründete. Die Frauen, Männer und Priester des Instituts wohnten nicht nur in Weisendorf – sie brachten sich auf vielfältige Weise in die Gemeinde und die Pfarrei ein – als Gemeindereferentin, als Leitung im Kindergarten St. Josef, mit Angeboten für Kinder, Gebetskreisen, Exerzitien im Alltag, in der Vorbereitung von Gruppen zur Teilnahme bei den Weltjugendtagen in Toronto und Köln und gemeinsamen Fahrten nach Frankreich zum Stammsitz des Instituts sowie die Feiern zur Seligsprechung von Pater Eugen. Viele Personen und Familien aus Weisendorf und Umgebung durften daran Anteil haben und deshalb bleibt auch viel des segensreichen Wirkens in den Herzen der Gemeindemitglieder. Das Schloss bedeutet für die Pfarrei und Marktgemeinde eine große Verantwortung und bleibt durch seine Geschichte ein besonderer bedeutungsvoller Ort.
Die Vorsitzenden überreichten einen Geschenkkorb mit Erinnerungen und Schmankerln aus Weisendorf sowie Rosen für jede anwesende Schlossdame.
Marié-Thérése Rouxel bedankte sich herzlich für die herzliche Verabschiedung. In ihren Abschiedsworten blickte sie auf die lange Geschichte des Instituts und die großen Meilensteine der Zeit in Weisendorf zurück. Die Entscheidung über die Zukunft der Mitglieder und den Umzug nach Gößweinstein war nicht leicht gefallen, aber unter der Führung des Heiligen Josef wird es ein guter Weg sein.
Im Anschluss an den Gottesdienst gab es einen kleinen Stehempfang im Pfarrhof, den der Sachausschuss Feste und Feiern vorbereitet hatte. Dabei gab es für viele Gemeindemitglieder die Gelegenheit zum Gespräch und zur persönlichen Verabschiedung von den einzelnen Schlossdamen.

„Notre dame de vie“
„Notre dame de vie“
„Notre dame de vie“
„Notre dame de vie“