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Vorstellung von Kaplan Lars Rebhan

Lars Rebhan
Datum:
Veröffentlicht: 17.8.07
Von:
Heinrich Schmidt

Liebe Weisendorfer,

im Zeitalter weltweiter Kommunikation haben viele von Ihnen sicher schon im Internet nach Informationen über mich Ausschau gehalten, nachdem bekannt wurde, dass ich ab September Pfarradministrator Ihrer Gemeinde werde.
Aber für alle, die dies noch nicht getan haben, hier eine kurze Zusammenfassung meiner Person: Ich bin in Kronach im Frankenwald 1974 geboren und in der Bergwerksgemeinde Stockheim, unweit der deutsch-deutschen Grenze aufgewachsen. Dort war ich Ministrant und Jugendgruppenleiter der CAJ, bis ich schließlich nach dem Abitur zunächst für ein Jahr nach Bamberg zum Zivildienst gegangen bin, und schließlich noch weiter nach München zum Theologiestudium. Während des Studiums war für mich die Verbindung mit der praktischen Arbeit wichtig, so dass ich etliche Praktika in verschiedenen Bereichen der Seelsorge gemacht habe, wie Caritas, Klinikseelsorge, Schule, Gemeinde und Jugendarbeit. Am Ende meines Studiums beschäftigte ich mich noch mit der Erwachsenenbildung und habe anschließend für einige Monate in einer Diasporagemeinde in Kopenhagen mitgearbeitet.
Erst im Jahr 2001 war für mich klar geworden, dass ich Priester werden wollte und so absolvierte ich in der Pfarrei St. Gangolf in Bamberg ein Praxisjahr, auf das sich der Pastoralkurs und die Weihe zum Diakon und Priester anschlossen. Als Kaplan war ich für die letzten drei Jahre in Pegnitz und leitete in pastoraler Eigen-verantwortung die Pfarrei Troschenreuth. Es war für mich eine gute Zeit, in der ich viel erleben und lernen durfte und auch eigene Ideen umsetzen konnte. In dieser Zeit habe ich die Aufgabe als CAJ-Diözesankaplan übernommen, die ich auch an meiner neuen Wirkstätte weiterführen möchte.
Nachdem ich im dritten Kaplansjahr meine zweite Dienstprüfung absolviert hatte, wurde mir nahegelegt, nun eine Pfarradministration zu übernehmen und Ende April erfuhr ich, dass Weisendorf und Hannberg für mich vorgesehen waren. Seitdem begleitet mich eine Vorfreude auf dieses neue Aufgabe. Ab 11.September darf ich in Ihren Pfarreien tätig sein.
Ich bin zuversichtlich, dass ich in ein gutes Team von ehren- und hauptamtlichen komme und die Arbeit meines Vorgängers weiterführen kann. Ich freue mich darauf, die Gemeinden und Sie kennenzulernen, und genau das – so denke ich - wird mich in den ersten Monaten bei der täglichen Arbeit begleiten. Hier bin ich sicher auf Ihre Mithilfe angewiesen. Gemeinsam können wir im Glauben unser Leben und unsere Gemeinden gestalten.
Bis September aber wünsche ich Ihnen eine schöne Sommerzeit, erholsame Ferien oder Urlaub und freue mich auf erste Begegnungen mit Ihnen.

Ihr Kaplan Lars Rebhan