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Was macht und ist "Caritas" überhaupt?

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Datum:
Veröffentlicht: 1.5.14
Von:
Heinrich Schmidt

 Am Montag, den 28. April 2014 hatte der Sachausschuss "Caritas und Caritative Zwecke" der Pfarrei St. Josef Weisendorf alle Helferinnen der Caritas-Haussammlung, des Besuchsdienstes und Interessierte zu einem gemeinsamen Austausch in den Pfarrsaal eingeladen.

Frau Brandt von der Caritas für die Stadt Erlangen und den Landkreis Erlangen-Höchstadt ging nach der Begrüßung und dem gemeinsamen Kaffee in ihrem Vortrag den Fragen nach:

Was bietet die Caritas vor Ort an?
Über welche Einrichtungen und Dienste verfügt sie?

Auch die Caritas-Sammlung, die zwei Mal im Jahr stattfindet, und die Verwendung des 40-prozentigen Anteils aus der Sammlung, den der hiesige Caritasverband erhält, rückte sie in den Mittelpunkt.

Diese Fragen, das bemerkten die Zuhörer schnell, gehören zusammen.

Die Arbeit der verbandlichen Caritas kennzeichnet sich besonders dadurch, dass hilfebedürftigen Menschen Unterstützung gegeben werden kann, die kostenlos - also ohne Gegenleistung - möglich ist. Ebenso wird die Hilfe unabhängig von Alter, sozialer Lage, Nationalität und Weltanschauung der Ratsuchenden gewährt. Zu den kostenfreien Angeboten zählen besonders Beratung und Unterstützung beispielsweise durch die Soziale Beratung / Schuldnerberatung sowie die Erziehungs-, Jugend- und Familienberatung. Auch die Beratung durch den Sozialpsychiatrischen Dienst, der Beratungsstelle für seelische Gesundheit ist, ist kostenfrei. Diese Kostenfreiheit wird zum großen Teil durch die Sammlungsmittel aus der Caritas-Haussammlung ermöglicht, die für die Caritas Erlangen den größten Anteil im Rahmen des Spendenaufkommens darstellt.

Im Vortrag "Caritas - Unser Netz trägt!" sprach Frau Brandt von drei großen Tätigkeitsbereichen, in denen die Caritas vor Ort besonders aktiv ist. Zum einen ist das der Pflegebereich, der vom Ambulanten Pflegedienst über die Tagesbetreuung für dementiell Erkrankte bis hin zum Betreuten Wohnen und Pflegeheim Roncallistift reicht. Im Bereich Beratung und Hilfe sind die Soziale Beratung, die Erziehungsberatung, die Schuldnerberatung, die Familienpflege, die Caritas-Boutique und -Basar verankert. Ebenfalls gibt es Angebote für Menschen mit psychischer Erkrankung, so zum Beispiel beim Sozialpsychiatrischen Dienst, der Tagesstätte TREFF, der Übergangseinrichtung Haus Rafael und der Langzeiteinrichtung Bernhard-Rüther-Haus.

Einige der im Vortrag erwähnten Angebote waren den Anwesenden bisher noch nicht bekannt, so dass alle interessiert zuhörten und sich ein reger Austausch entspann. Auch konkrete Anlaufstellen der Caritas in Herzogenaurach und Höchstadt wurden vorgestellt.

Alle Inhalte des Vortrags finden Sie auch im Internet auf www.caritas-erlangen.de.

Auf die Frage hin, ob es Projekte der Caritas gäbe, die von der Pfarrei unterstützt werden könnten, stellte Frau Brandt zwei Möglichkeiten vor. Der Sachausschuss möchte gerne die caritative Arbeit unterstützen, daher könnte bei einem der nächsten Treffen über die Möglichkeit der Unterstützung entschieden werden.

Im anschließenden Gespräch kam die Frage auf, ob man den Besuchsdienst in der Pfarrei noch etwas weiterentwickeln könnte, so dass Menschen aus der Pfarrei auch in ihrem Zuhause besucht werden könnten. Dazu würde es natürlich noch weitere Helfer brauchen. Auch die Frage, ob es überhaupt einen Bedarf dafür gäbe, wäre zu prüfen. Einig waren wir uns aber grundsätzlich, dass es für Weisendorf und die Pfarrgemeinde sehr schön wäre, den Besuchsdienst entsprechend auszuweiten, um noch mehr vor Ort bei den Menschen sein zu können.

Wenn Sie dieses Vorhaben mit uns unterstützen wollen, sprechen Sie uns gerne an. Falls Sie in einer schwierigen, belastenden Situation Unterstützung benötigen, melden Sie sich bitte ebenfalls bei uns. Wir sind gerne für Sie da. Sie erreichen uns entweder über das Pfarrbüro Tel. 09135 1372 oder direkt bei unserer Caritasbeauftragten des PGR Frau Margarete Zink Tel. 09163 8546.

Für den SA Caritas - Margarete Zink