ZUBZAS begeisterten auf dem Heinrichsfest

ZUBZAS begeisterten auf dem Heinrichsfest in Bamberg mit Wanderausstellung, indischen Tänzen, Teeverkauf, Flyer und einem Indienquiz.
Zubzas setzen ein Hoffnungszeichen gegen die Not im Nagaland. Der Auftritt in Bamberg war ein voller Erfolg.
Unter dem Motto „Dem Himmel entgegen“ hat am Sonntag um den Domplatz das Heinrichsfest an die Domweihe vor 1000 Jahren erinnert. Den zahlreichen Besuchern- Die Besucherzahl wurde auf dem Domberg auf weit über 5000 geschätzt - erläuterten die Zubzas der Grundschule Weisendorf anhand der Wanderausstellung fachkundig die bereits durchgeführten bzw. abgeschlossenen Projekte und besonders stolz die zahlreichen Ehrungen und Auszeichnungen für das großartige Engagement für das Nagaland. Weit über 1500 Flyer wurden den zahlreichen interesssierten Besuchern am Zubza-Stand überreicht. Auch Erzbischof Dr. Ludwig Schick und Domkapitular Dr. Norbert Jung besuchten den Zubzastand und ließen sich über die zahlreichen Projekte und Ausstellung informieren. Höhepunkt war der 45-minütige Auftritt der Zubzas auf der Haupttribühne vor dem Dom. Unter der Moderation von Pressesprecherin Elke Pilkenroth – ehem. Redaktionsleitung bei RTL- berichteten die Grundschüler – in der Tracht ihrer Freunde aus dem Nagaland - schier stolz dem zahlreichen Publikum NEUES aus Zubza:
Max (9Jahre) stellte einen Dankesbrief von Pater Francis aus Sechü vor: „Die Kinder der Don-Bosco-Schule im NAGALAND genießen eure Wohltaten und wir sind froh und dankbar für die Briefe und Geschenke aus Weisendorf. Wir beten für euch und eure Anliegen.“ Lena (9Jahre) : Wir engagieren uns seit drei JAHREN FÜR UNSERE Freunde in Zubza und wollen ihnen helfen, besser zu leben.
Paula (9 Jahre) erzählte von der neuesten Aktion, der Ausbildung von 20 Mädchen – als Hilfe zur Selbsthilfe - :“ Wir möchten den Frauen ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen“ . Am Ende der Ausbildung erhält jedes Mädchen eine Arbeitsstelle “
Ernst Klimek: „ Ich habe es mir u.a. zum Ziel gesetzt, meine Schüler zur sozialen Verantwortung zu führen, sie für die Armut in der Welt bes. im Nagaland zu sensibilieren und gem. mit ihnen Projektarbeit – als Hilfe zur Selbsthilfe - zu gestalten.
Pfarrer Lars Rebhan zeigte ebenso seine Freude und Aufgeschlossenheit über die Projektarbeit der Zubaz: „ Das Projekt, die Brieffreundschaft und das Engagement der Kinder ist eine Bereicherung und Glücksfall für unsere Kirchengemeinde.“
Besonders der Auftritt der ind. Tänzerin Anusija und der beiden Tänzerinnen –Anusija begleitet das Projekt seit drei Jahren - begeisterte sichtlich alle Zuschauer . Anusija Albert gab eine Kostprobe – fesselnd und lebendig – ihrer tänzerischen Exzellenz. Sie versteht es immer wieder, für alle sichtbar das auszudrücken, was sie zuvor erläutert hat. Ihre Augen verheißen Freude, es fasziniert die Ausdrucksstärke und der Bewegungsablauf aus dem sich steigenden Tempo. Viel Beifall gab es für die Darbietung der indischen Tempeltänze (Bhararanatyam). Ernst Klimek:“ Wenn Anusija tanzt, ist für uns INDIEN ganz nahe.“
Der heilige Heinrich ist Gründer und Patron des Bistums Bamberg. König Heinrich II. setzte an Allerheiligen 1007 auf der Reichssynode in Frankfurt die Gründung des Bistums Bamberg durch. 1014 wurde Heinrich zum Kaiser gekrönt. Seine Ehe mit Kunigunde, die später ebenfalls heiliggesprochen wurde, blieb kinderlos. Heinrich II. vermachte sein Vermögen dem Bistum Bamberg. Am 13. Juli 1024 starb Heinrich. In Erinnerung an Heinrich II. feiert das Erzbistum Bamberg jedes Jahr am zweiten Wochenende im Juli das Heinrichsfest.
Ernst Klimek



