Ökumenischer Gottesdienst an Christi Himmelfahrt im Festzelt zum 150jährigen Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Weisendorf

Zum Beginn des Festwochenendes zum 150jährigen Jubiläum der Feuerwehr Weisendorf fand am Feiertag Christi Himmelfahrt ein ökumenischer Gottesdienst im Festzelt auf der festlich geschmückten Bühne statt. Der Gottesdienst wurde vom Ökumene-Team der evang. Kirchengemeinde und kath. Pfarrei Weisendorf vorbereitet mit Pfarrer Johannes Steinlein und Pfarrer Johannes Saffer.
Zu Christi Himmelfahrt predigten die beiden über das Bild eines „Guck in die Luft Christen“ in einer „Guck in die Luft-Gesellschaft“ in Anlehnung an die Geschichte vom „Hans guck in die Luft“, der nach oben starrt und das Nächstliegende übersieht – wo in einer Gesellschaft weggeschaut wird, wenn jemand in Not ist oder gar sensationsgierig mit dem Handy draufgehalten wird. Dies alles ist Feuerwehrfrauen und -männern fremd, die hinschauen und helfen.
An Christi Himmelfahrt geht es nicht um das „nach oben schauen“, sondern wir sind aufgerufen, zum
- nach innen schauen – sich selbst und seiner Motivation bewusstwerden, die antreibt und bestärkt;
- nach vorne schauen – Aufgaben in den Blick nehmen und bei der Feuerwehr nach vorne schauen im Einsatz bei Retten, Löschen, Bergen und Schützen.
- zur Seite schauen – unsere Mitmenschen nicht aus dem Auge verlieren, Nöte und Sorgen sehen
– hier ist die Feuerwehr Vorbild in ihrem wichtigen und wertvollen Dienst, die für die Mitmenschen da sind und anpacken und helfen.
Das Zitat von Hans Küng bringt es auf den Punkt: „Die Himmelfahrt haben nur die verstanden, die nicht zum Himmel emporstaunen, sondern in die Welt gehen und für Jesus Zeugnis ablegen.“ Wer nicht ständig nach oben, sondern nach innen, nach vorne und zur Seite schaut, der bleibt beweglich und geistig rege, der findet zu einem lebendigen Christ- und Menschsein.
Beide Pfarrer wünschten allen Frauen und Männern der Feuerwehr Weisendorf zum 150jährigen Jubiläum alles Gute, Gottes reichen Schutz und Segen, dass sie alle Einsätze unbeschadet, gesund und erfolgreich bewältigen mit Freude und Ausdauer in ihrem wichtigen Dienst.
Den Gottesdienst umrahmten musikalisch der evang. Posaunenchor unter Leitung von Kathrin Schmerler sowie Ekkehard Koch am Keyboard. Nach dem Abschlusssegen und Schlusslied wurden alle Anwesenden herzlich zum gemeinsamen Frühschoppen im Festzelt eingeladen, um miteinander zu feiern.